Was kostet eine Solarthermie-Anlage

Solarthermieanlage mit Röhrenkollektoren auf einem Steildach.

Hausbau/SANIERUNG

Was kostet eine Solarthermie-Anlage?

Eine Solarthermie-Anlage kostet zwischen 5.500 – 9.000 € für ein Einfamilienhaus. Wir erklären, wie sich die Kosten zusammensetzten und was den Unterschied ausmacht.

Eine Solarthermieanlage auf einem Steildach.
Kurzüberblick

Das kostet eine Solarthermie-Anlage

  • Eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung für ein Einfamilienhaus beläuft sich auf rund 5.500 €
  • Eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung für ein Einfamilienhaus beläuft sich auf rund 9.000 €

Die Kosten für eine Solarthermie-Anlage sind abhängig von der Art der Anlage, Größe des Speichers & den Herstellerpreisen.

Solarthermieanlage mit Röhrenkollektoren auf einem Steildach.

Art der Solarthermie-Anlage

  • Eine Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung ist günstiger, als eine Solarthermie-Anlage für die Heizungsunterstützung.
  • Flachkollektoren sind günstiger als Vakuumröhren-Kollektoren.
  • Die Preise unterscheiden sich je nach Hersteller.

Hinweis: Vakuumröhren-Kollektoren haben eine höhere Leistung, die sich aber erst bei der Heizungsunterstützung lohnt. Für die Warmwasserbereitung reichen in der Regel die günstigeren Flachkollektoren völlig aus. Wenn nur wenig Dachfläche verfügbar ist, kann ein Vakuumröhren-Kollektor erforderlich sein. Lassen Sie sich am besten von einem Fachbetrieb beraten.

Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung

  • Eine Faustregel besagt: Die Kollektorfläche sollte pro Person mit 1 – 1,5 meinkalkuliert werden.
  • Wir rechnen daher mit 4 – 6 m2 Kollektorfläche (ca. 1.500 €) für ein Einfamilienhaus.
  • Der Solarspeicher sollte pro Person um die 60 – 80 Liter fassen. Für 300 Liter müssen Sie ca. 1.200 €, für 1.000 Liter um die 2.000 € einplanen.
  • Rohre und Pumpe kosten ca. 1.000 – 2.000 €.
  • Die Montage der Anlage beläuft sich auf etwa 1.500 €.
  • 500 € an Fördermitteln sind möglich.

Solarthermie-Anlage zur Heizungsunterstützung

  • Die Faustregel besagt, dass für pro Person 3 – 4 mKollektorfläche einzuplanen sind.
  • Daher rechnen wir bei einem Einfamilienhaus mit 16 mFlachkollektoren (ca. 5.000 €).
  • Der Solarspeicher sollte ca. 300 Liter fassen. Er kostet 2.000 – 3.000 €.
  • Rohre und Pumpe kosten ca. 1.000 – 2.500 €.
  • Die Montagearbeiten liegen bei rund 3.000 €.
  • Um die 2.000 € an Förderungen sind möglich.

Laufende Kosten für eine Solarthermie-Anlage

Bei beiden Solarthermie-Varianten entstehen laufende Kosten:

  • 80 € Wartungskosten pro Jahr.
  • Eine Versicherung kostet 40 € pro Jahr.

Tipps für die Planung einer Solarthermie-Anlage

Nicht immer ist genügend Dachfläche für eine Solarthermie-Anlage mit Heizungsunterstützung vorhanden. Eine Warmwasserbereitung ist bereits mit einer geringen Kollektorenfläche möglich.

Nutzen Sie für die Planung Ihrer Solarthermie-Anlage die Hilfe eines Energieberaters. Viele Dachdecker bieten mittlerweile auch eine Energieberatung an. 

Alle Kosten für Solarthermie-Anlagen im Überblick

Kosten-Beispiele

Wir veranschaulichen Ihnen die möglichen Kosten für die Installation einer Solarthermie-Anlage anhand der folgenden Beispiele.

Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung für ca. 5.000 €

Bei einem Einfamilienhaus kann nur wenig Dachfläche genutzt werden. Daher entschließt sich die Familie für eine Solarthermie-Anlage mit Warmwassergewinnung. 4 m2 Kollektorfläche und ein kleinerer Speicher (80 Liter) werden montiert.

Solarthermie-Anlage zur Heizungsunterstützung für ca. 7.000 €

Eine Solarthermie-Anlage wird auf einem Einfamilienhaus installiert. Sie dient neben der Warmwasserbereitung auch zur Unterstützung der vorhandenen Heizung. Hierfür wird eine 15 mgroße Anlage mit kostengünstigen Kollektoren und einem 1.000 Liter Warmwasserspeicher verbaut. Die Gesamtkosten liegen bei 9.000 €, aber 2.000 € an Fördergeldern senken die Kosten erheblich.

Finanzierung Ihrer Solarthermie-Anlage

Finanzierung

Mit einem Modernisierungskredit können Sie eine Solarthermie-Anlage finanzieren. Sichern Sie sich die momentan günstigen Zinsen. Auch die KfW bietet zinsgünstige Kredite an.

Förderungen von der KfW sichern

  • Die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) belohnt eine Investition in die Errichtung einer Solarthermie-Anlage mit Förderungen.
  • Die Förderung der KfW kann mit BAFA-Zuschüssen kombiniert werden.
  • Die KfW schreibt eine Energieberatung vor, bezuschusst diese aber auch
  • Der Antrag auf Förderung muss von einem Energieberater gestellt werden. Mittlerweile sind einige Dachdecker ausgebildete Energiefachberater.
Förderungen von der BAFA sichern

Die BAFA fördert die Errichtung und Erweiterungen von Solarthermie-Anlagen bis einschließlich 100 Quadratmeter Kollektorfläche zur:

  • … ausschließlichen Warmwasseraufbereitung.
  • … ausschließlichen Raumheizung.
  • … kombinierten Warmwasseraufbereitung und Raumheizung.
  • … Zuführung der Wärme in Wärmenetze.

Eine Kombination mit der KfW-Förderung ist möglich.

Kosten sparen bei der Solarthermie-Anlage

  • Kaufen Sie die Solarthermie-Anlage selbst.
  • Überlegen Sie, ob günstige Flachkollektoren ausreichen.
  • Planen Sie beim Neubau die Solarthermie-Anlage direkt mit ein.
  • Sichern Sie sich die staatlichen Förderungen!

Was kostet eine Photo­voltaik­anlage?

Photovoltaikanlagen auf einem Steildach

Hausbau/Sanierung

Was kostet eine Photo­voltaik­anlage?

Was eine Photovoltaikanlage kosten kann, haben wir für Sie recherchiert. Bei einem Einfamilienhaus müssen Sie mit ca. 9.000 € rechnen. Worauf es ankommt und was die Kosten beeinflusst lesen Sie hier.

Photovoltaikanlagen auf einem Steildach
Kurzüberblick

Das kostet eine Photovoltaikanlage

  • Sie sollten für die Installation einer Anlage Kosten in Höhe von knapp 1.100 – 1.600 Euro/kWp einplanen.
  • Im Schnitt belaufen sich die Kosten einer Solaranlage für ein Einfamilienhaus auf ungefähr 9.000 Euro für eine Leistung von ca. 5 kWp.
  • Für einen Stromspeicher muss man nochmal 7.000 – 12.000 Euro investieren.
  • Bei entsprechender Antragstellung ist es möglich, die Photovoltaik-Anlage staatlich fördern zu lassen.

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage sind von mehreren Faktoren abhängig, u.a. von der Leistung der Anlage und dem Stromspeicher.

Eine Photovoltaikanlage wird montiert
Steildach mit Photovoltaikanlage

Material

Eine Solaranlage für die Stromgewinnung besteht aus PV-Modulen, einen Wechselrichter, Zubehör und ein Montagesystem.
Hinweis: Die Kosten für Photovoltaik-Anlagen werden anhand der Kilowatt Peak (kWp) verglichen. Dies ist die Höchstleistung der Anlage unter anerkannten Testbedingungen.

  •  Die PV-Module kosten 550 – 800 €/kWp.
  • Ein Wechselrichter kostet 250 – 350 €/kWp. Der Wechselrichter verwandelt den durch die PV-Module gewonnenen Strom von Wechselstrom in Gleichstrom um. Dadurch kann der Strom erst genutzt oder ins Stromnetz eingespeist werden.
  • Das Zubehör (z. B. Kabel) kostet 80 – 120 €/kWp.
  • Ein Montagesystem kostet 100 – 150 €/kWp. Es wird benötigt, um die PV-Module auf dem Dach anzubringen
  • Die Montage kostet 120 – 180 €/kWp.
  • Dies ergibt Kosten von insgesamt 1.100 – 1.600 €/kWp
  • Hinzu kommen Kosten für den Netzanschluss in Höhe von 500 – 1.000 €.

Ein Stromspeicher kostet zusätzlich 7.000 – 12.000 €.

  • Sie benötigen einen Stromspeicher, wenn Sie möglichst viel gewonnene Sonnenenergie selbst verwenden möchten.
  • Sie erhalten für eingespeisten Strom wenig Geld.
  • Wenn Sie Strom aus dem Netz nachkaufen, müssen Sie deutlich mehr bezahlen.

Alle Kosten für eine Photovoltaikanlage im Überblick

Laufende Kosten

Neben den Kosten für die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage, fallen auch laufende Kosten für die Benutzung an. Die folgenden Kosten beziehen sich auf eine PV-Anlage für ein Einfamilienhaus:

  • Wartungskosten von rund 100 – 250 €.
  • Die Zählermiete für die Wiedereinspeisung ins öffentliche Netz von rund 30 – 50 € pro Jahr.
  • Versicherungskosten für Solarmodule zwischen 60 – 250 € pro Jahr. Hinweis: Achten Sie bei der Auswahl von der Versicherung darauf, welche Leistungen darin enthalten sind. Es kann zwischen den Anbietern große Unterschiede geben.
  • Eine Reinigung der PV-Anlage kostet ca. 1 – 3 €/m2. Das sind pro kWp ca. 8,5 – 25,5 €.

Wie oft eine Wartung oder Reinigung ansteht, hängt vom Standort der Anlage ab. 

  • Eine Wartung sollte einmal im Jahr erfolgen. Wenn Sie selbst in dem Haus mit der PV-Anlage wohnen und die Anlage so stets im Blick haben, genügt eine Wartung in größeren Abständen. 
  • Achten Sie aber auch darauf, ob Ihre Versicherung eine Wartung in regelmäßigen Abständen vorschreibt.
  • In der direkten Nachbarschaft von landwirtschaftlichen Betrieben muss die PV-Anlage öfters als einmal im Jahr gereinigt werden. 
  • Ansonsten genügt es, alle 2 oder 3 Jahre die PV-Anlage reinigen zu lassen.
  • Eine Reinigung lohnt sich, wenn der Stromertrag sich stark verringert hat.

Für eine Photovoltaik-Anlage müssen Sie Steuern zahlen, denn Sie sind gewerblich tätig:

  • Die Gewinne aus der Wiedereinspeisung sind einkommenssteuerpflichtig.
  • Auch für den selbst verwendeten Strom wird die Einkommenssteuer fällig.
  • Das Finanzamt erteilt für jede Photovoltaikanlage eine eigene Steuernummer.
  • Die Höhe der steuerlichen Abgaben richtet sich nach Ihren Einkommensverhältnissen.

Für die PV-Anlage entrichtete Steuern können Sie abschreiben:

  • Abschreibungen in Höhe von 5 % der Anschaffungskosten pro Jahr
  • Alle weiteren Betriebsausgaben für die Anlage
  • Kreditkosten
  • Versicherungsprämien
  • Wartungskosten
  • Reparaturkosten

Alle laufenden Kosten für eine Photovoltaikanlage im Überblick

Kosten-Beispiel

Wir veranschaulichen Ihnen die möglichen Kosten für Installation einer Photovoltaikanlage anhand der folgenden Beispiele.

 

PV-Anlage ohne Stromspeicher ab ca. 7.000 €

Eine vierköpfige Familie erhält eine PV-Anlage für ihr Einfamilienhaus. Eine Leistung von 5 kWp wird benötigt. Auf einen Stromspeicher verzichtet unsere Beispiel-Familie, die überschüssige Energie wird also ins Stromnetz eingespeist.

PV-Anlage mit Solarspeicher ab 14.000 €

Wenn unsere Familie weniger Strom ins Netz einspeisen möchte, benötigt Sie zusätzlich einen Stromspeicher. Dieser kostet 7.000 € oder mehr, sodass sich die Kosten verdoppelt haben. Dafür werden jedoch laufende Energiekosten eingespart.

Finanzierung Ihrer Photovoltaikanlage

Förderungen sichern

Bei der Suche nach Förderungsmöglichkeiten für eine Photovoltaikanlage sind folgende Punkte zu beachten:

  • Soll eine neue Photovoltaikanlage installiert oder eine bestehende erweitert werden?
  • Wird die Anlage auf einem Privathaus installiert oder auf einem Firmengebäude?
  • Die Förderung ist im Allgemeinen an bestimmte Rahmenbedingungen gebunden und der Antrag muss in der Regel vor dem Kauf einer Photovoltaikanlage gestellt werden.

Es gibt verschiedene Förderungsprogramme:

  • Einspeisevergütung (Wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt).
  • Förderung durch die KfW-Bank (Programm Erneuerbare Energien).
  • Förderung durch das jeweilige Bundesland.
  • Regionale Förderprogramme.
  • Indirekte Förderung durch steuerliche Abschreibung. Ein Steuerberater hilft Ihnen bei der steuerlichen Abschreibung. 

Ein Energieberater hilft Ihnen bei der Beantragung von Förderungen. Viele Dachdecker bieten auch eine Energieberatung an.

 

Kosten sparen

  • Nehmen Sie die staatlichen Förderungsmaßnahmen in Anspruch.
  • Überlegen Sie, ob sich ein Stromspeicher bei Ihnen rentiert.
  • Machen Sie die Kosten für die Photovoltaikanlage steuerlich geltend.

Was kostet eine Dachgaube?

Eine kleine Dachgaube auf einen Steildach

Hausbau & Sanierung

Was kostet eine Dachgaube?

Zwischen 4.000 – und 20.000 € kann im Schnitt eine Gaube kosten. Hier finden Sie einen Überblick.

Eine kleine Dachgaube auf einen Steildach
Kurzüberblick

Das kostet eine Dachgaube

  • Eine kleine Gaube mit einem Fenster kostet ca. 4.000 €.
  • Eine große Gaube mit mehreren Fenstern kostet ca. 10.000 €.
  • Eine vom Architekten geplante spezialangefertigte Gaube kostet ca. 20.000 €.

Die Kosten für eine Dachgaube sind abhängig von: Größe, Ausführung und dem Einbau

Eine Gaube wird bei einer Dachsanierung eingebaut.
Neubau mit Steildach

Alle Kosten für Dachgauben im Überblick

Materialkosten für kleine Fertiggaube

Die folgenden Kosten beziehen sich auf eine kleine Gaube (1,25 m hoch und 1,5 m breit).

 

  • Am günstigsten sind Flachdachgauben, die knapp unter 3.000 € kosten.
  • Die gängigste Gaubenform ist die Schleppgaube für ca. 3.000 €.
  • Satteldachgaube, Dreiecksgaube und Segmentdachgaube kosten 3.500 – 4.000 €.
  • Walmdachgaube oder Trapezgaube kosten ca. 4.000 €.
  • Tonnendachgauben sind ab 4.000 € zu haben.
  • Am teuersten sind Fledermausgauben ab 5.000 €.

Kosten für eine große Fertiggaube

Die folgenden Kosten beziehen sich auf eine große Gaube (1,25 m hoch und 3 m breit).

  • Die Höhe hat einen größeren Einfluss auf die Kosten als die Breite.
  • Eine Schleppgaube mit einer Breite von 3 m und einer Höhe von 1,25 mkostet ca. 6.400 €.
  • Bei einer Höhe und Breite von 2 m liegen die Kosten bei ca. 7.300 €.
  • Insgesamt summieren sich die Kosten (inkl. Lieferung, Einbau) auf ca. 10.000 €, können aber auch darüber liegen.

Spezialangefertigte Gaube

Bei einer spezialangefertigten Gaube müssen Sie mit höheren Kosten rechnen.

  • Eine spezialangefertigte Gaube kostet insgesamt um die 20.000 €.
  • Hierfür ist die Arbeit eines Architekten für ca. 2.000 € erforderlich.
  • Die Materialkosten liegen bei ca. 7.000 €.
  • Der Bau schlägt mit ca. 8.000 € zu Buche.
  • Der Innenausbau kostet um die 3.000 €.

Kosten für den Einbau und die Lieferung einer Gaube

 

Neben den Materialkosten sollten Sie diese Kosten mit einberechnen. 

  • Der Einbau einer Fertiggaube kostet im günstigsten Fall ca. 1.000 €.
  • Die Einbaukosten können aber auf 4.000 € ansteigen. Dies ist der Fall, wenn Sie eine komplizierte Gaubenform (z. B. Fledermausgaube) wählen oder Ihre Gaube sehr groß ist.
  • Für die Lieferung fallen ca. 500 – 1.000 € an.
  • Für einen Kran fallen 200 € an.
  • Für das Gerüst müssen Sie weitere 6 € pro meinkalkulieren.
  • Die Dachöffnung kostet 250 – 500 € und ist beim Neubau nicht nötig.
Tipp: Lassen Sie sich von einem Dachdecker oder Zimmerer beraten. Einen Dach-Experten in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Hinweis

Gauben sind genehmigungspflichtig. Informieren Sie sich bei Ihrer Kommune. Für die Genehmigung können geringe Kosten anfallen.

Große Dachgaube auf einem Steildach

Kosten-Beispiele

Wir veranschaulichen Ihnen die möglichen Kosten für eine Dachgaube anhand dieser 3 Beispiele.

Kleine Schleppgaube bei einem Neubau für ca. 4.000 €/Gaube

Bereits bei der Planung eines Neubaus berücksichtigt der Bauherr kleine Gauben. Er wählt die einfachste und günstigste Variante und kann daher mit knapp unter 4.000 € pro Gaube rechnen.

Große Gaube im Rahmen einer Dachsanierung nachträglich eingebaut für ca. 10.000 €

Der Besitzer eines Einfamilienhauses möchte im Rahmen einer Dachsanierung mehr Wohnraum schaffen und lässt eine große Dachgaube einbauen. Auch wenn er eine der günstigeren Varianten der Fertiggauben wählt, können die Kosten über 10.000 € liegen.

Spezialangefertigte Gaube ab 20.000 €

Ein Bauherr hat spezielle Wünsche und lässt sich die Gaube spezialanfertigen. Neben den Kosten für den Architekten muss er mit höheren Material- und Einbaukosten rechnen.

Wie lange dauert der Einbau einer Dachgaube?

Ob Neubau oder im Rahmen einer Sanierung: Sie müssen für den Einbau mit ca. 1 Arbeitstag (7 – 8 Stunden) pro Gaube rechnen.

Durch verschiedene Gründe kann es zu Verzögerungen kommen:

  • Ihr Zimmerer oder Dachdecker ist überlastet und betreut mehrere Baustellen gleichzeitig.
  • Ihr Zimmerer oder Dachdecker ist schlecht organisiert.
  • Bei der Lieferung einer Fertiggaube kommt es zu Verzögerungen.
  • Andere Arbeiten am Dach verzögern sich oder die Abstimmung zwischen den verschiedenen Gewerken funktioniert nicht.

Finanzierung Ihrer Dachgaube

Baufinanzierung 

Mit einem Modernisierungskredit können Sie den Einbau oder Neubau Ihrer Dachgaube finanzieren. Sichern Sie sich die momentan günstigen Zinsen.

KfW-Förderung sichern

  • Auch bei Einzelmaßnahmen wie dem Bau einer Dachgaube gewährt die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) Förderungen.
  • Dafür müssen Sie die Standards eines KfW-Energieeffizienzhauses erfüllen.
  • Die KfW schreibt einen Energieberater vor, bezuschusst ihn aber ebenfalls.

Unter Umständen ist auch eine regionale Förderung möglich.

Viele Dachdecker bieten auch eine Energieberatung an.

Kosten sparen

  • Wählen Sie eine einfache Dachgaube.
  • Planen Sie den Bau einer Dachgaube beim Neubau direkt mit ein.
  • Sichern Sie sich staatliche Förderungen!

Was kostet eine neue Hausfassade?

Die Fassade eines Hauses wird verputzt.

Hausbau/Sanierung

Was kostet eine neue Hausfassade?

Eine neue Fassade kostet zwischen 22 und 300 €/m2 . Je nachdem, welche Arbeiten Sie durchführen lassen. Hier finden Sie einen Überblick.

Hausfassade mit einer Holzverkleidung
Kurzüberblick

Das kostet eine Hausfassade

  • Die Fassade eines Hauses zu streichen kostet zwischen 22 – 40 €/m2, das Verputzen zwischen 35 – 80 €/m2.
  • Eine Fassade kann bereits ab 80 €/mgedämmt werden. 
  • Eine Verkleidung der Fassade kostet zwischen 50 – 300 €/m2.

Die Kosten für eine Fassade sind abhängig von: Fläche, Material & Ausführung

Die Fassade eines Hauses wird verputzt.
Eine Fassadenverkleidung wird angebracht.

Alle Kosten für eine neue Fassade im Überblick

Fassade streichen

Eine schöne Fassade wertet ihr Haus erheblich auf. Weist der Putz als Basis keine größeren Schäden auf, reicht es die Fassade zu streichen.

  • Sie können mit einfachen Mitteln und geringen Kosten (ca. 22 – 40 €/m2) das Aussehen deutlich verbessern.
  • Sie müssen prüfen, ob der Putz des Hauses noch völlig in Ordnung ist.
  • Neben der Grundierung und den Farben fallen in der Regel noch Kosten für ein Gerüst an.

Fassade verputzen

Die Gesamt-Kosten für das Verputzen sind abhängig davon, ob Sie die Fassade komplett oder nur teilweise erneuern. 

  • Der Putz besteht aus einem Grundputz (auch Unterputz genannt) und einem Oberputz.
  • Der Oberputz schützt vor der Witterung und bestimmt das Aussehen der Fassade.
  • Das Entfernen des bestehenden Putzes kostet Sie 15 – 50 €/m2.
  • Das Verputzen selbst kostet 20 – 30 €/m2.

Es gibt verschiedene Materialien für den Putz der Fassade, die keinen Ausschlag auf den Preis haben:

  • Mineralischer Putz ist unempfindlich gegen Pilze und Algen. Er kann aufgenommene Feuchtigkeit problemlos wieder abgeben, ohne dass es zu Schäden kommt. Bei Mineralischen Putz kann es eher zu Rissen kommen als beim Kunstharzputz.
  • Kunstharzputz ist widerstandsfähig und ist sehr elastisch. Da Kunstharz wasserabweisend ist, trocknet der Putz an der Oberfläche langsam. Algen und Pilze können sich dann leichter ausbreiten. Daher setzen Hersteller oft Fungizide oder Algizide ein.
  • Silikonharzputz soll die Nachteile der soeben genannten Putze ausgleichen. Dafür wird Kunstharzputz mit einer Silikonharzemulsion ergänzt.

Fassadendämmung

Eine Fassadendämmung kann als Einblasdämmung ausgeführt werden. 
  • Die günstigste Fassadendämmung ist die Einblasdämmung mit 15 – 30 €/m2.
  • Sie eignet sich für das nachträgliche Dämmen von Altbauten.
  • Dafür müssen im Gebäude Hohlräume vorhanden sein (z. B. bei einem zweischaligen Mauerwerk). In diese Hohlräume wird der Dämmstoff „eingeblasen“.
  • Klären Sie mit einem Experten, ob Ihr Gebäude für eine Einblasdämmung geeignet ist.

Falls eine Einblasdämmung nicht möglich ist, ist die Fassadendämmung auch als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) möglich.

  • Das WDVS ist mit ca. 90 – 200 €/mim Durchschnitt deutlich günstiger.
  • Bei der VHF gibt es einen Zwischenraum zwischen der Dämmung und der äußeren Hülle der Fassade.
  • Die VHF ist mit 100 – 300 €/mäußerst kostenintensiv.
  • Dafür ist die VDF äußerst langlebig.

Nicht immer ist eine Fassadendämmung möglich:

  • Zum Beispiel bei denkmalgeschützten Gebäuden.
  • Oder wenn das Gebäude zu nah am benachbarten Grundstütz steht und daher kein Platz vorhanden ist.
  • Dann können Sie auf eine Innendämmung zurückgreifen.

Fassadenverkleidung

Mit einer Verkleidung verleihen Sie der Fassade Ihres Hauses ein besonderes Aussehen.

 

  • Klinker und Kunststoff sind mit 50 – 80 €/mrelativ günstig.
  • Schiefer kostet 60 – 200 €/m2.
  • Bei Holz entstehen 100 – 250 €/man Kosten.

Kosten-Beispiele

Wir veranschaulichen Ihnen die möglichen Kosten für eine Fassadenerneuerung anhand dieser 3 Beispiele.

Fassade streichen ab 22 €/m2, neuer Putz ab 35 €/m2

Die Fassade eines Mehrfamilienhauses soll neu gestrichen werden. Da der Putz mehrere Mängel aufweist, muss dieser vor dem Streichen erneuert werden.

Fassadendämmung ab 90€ pro m2

 

Ein Hauseigentümer entscheidet sich für eine Fassadendämmung seines Einfamilienhauses, um so Energie- und Heizkosten zu sparen.

Verkleidung ab 50 €/ m2

Die Verkleidung der Hausfassade mit Materialien wie Schiefer sorgt nicht nur für eine optische Aufwertung des Gebäudes, sondern übt auch eine wichtige Schutzfunktion aus. So schützt das Material vor Wind und Wetter.

Wie lange dauert die Sanierung einer Fassade?

Wie lange die Sanierung einer Fassade dauert, hängt davon ab, welche Arbeiten gemacht werden müssen und in welchem Umfang:

  • Wird kein neuer Putz benötigt, kann das Streichen innerhalb weniger Tage erledigt sein.
  • Für das Verputzen von Unter- und Oberputz sollten Sie zusätzlich ca. 2-3 Tage einkalkulieren.
  • Neben der Art der Sanierung spielt auch die Größe des Objekts eine entscheidende Rolle.
  • Für die Fassadendämmung eines Einfamilienhauses rechnet man mit ca. 2 Wochen, bei größeren Objekten können die Arbeiten auch mehrere Monate in Anspruch nehmen.
  • Auch schlechte Witterungsverhältnisse können die Arbeiten verzögern. 

Finanzierung Ihrer neuen Hausfassade

Modernisierungskredit

Für die Finanzierung einer neuen Fassade oder Fassadendämmung stehen Ihnen Kredite zur Verfügung, die speziell auf Ihren Bedarf zugeschnitten sind.

Förderungen der KfW sichern

  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert bis zu 10% einer Modernisierung.
  • Dazu zählt der Einbau einer Fassadendämmung.
  • Dafür muss Ihr Haus die entsprechenden Standards der KfW erfüllen.
  • Ein Energieberater kann Ihnen bei der Beantragung von Förderungen helfen.

Kosten sparen

  • Sie können das Streichen der Fassade selbst übernehmen.
  • Sie können die Verpflichtung zu einer Fassadendämmung umgehen. Dafür müssen Sie belegen, dass die Fassadendämmung in Ihrem Fall nicht wirtschaftlich ist.
  • Prüfen Sie, ob eine günstige Einblasdämmung möglich ist.
  • Bei einer Fassadendämmung können Sie sich staatliche Förderungen sichern.

Was kostet die Elektrik im Haus?

Sicherungskasten für die Elektrik eines Privathauses.

Hausbau

Was kostet die Elektrik im Haus?

Die Kosten für die Installation der Elektrik in einem Einfamilienhaus belaufen sich – je nach Ausstattung – auf 8.000 – 20.000 €.

Sicherungskasten für die Elektrik eines Privathauses.
Kurzüberblick

Das kostet die Installation der Elektrik

Eine Faustregel sagt: 3 – 5 % der Gesamtkosten für den Hausbau fallen für die Elektrik an.

  • Nur das Nötigste an Elektrik für ein Haus mit 100 – 140 mkostet 8.000 €.
  • Eine durchschnittliche Ausstattung kostet 11.000 €.
  • Eine Luxus-Ausstattung kann die Preise auf 20.000 € und mehr steigen lassen.

Die Kosten für die Installation der Elektrik im Haus sind abhängig von: Art der Kabel, Anzahl Steckdosen, Thermostate & Schalter

Elektrik in einem Smarthouse
Ein Elektriker verlegt ein Kabel.

Alle Kosten für die Installation der Elektrik im Überblick

Insgesamt betragen die Materialkosten bei der durchschnittlichen Ausstattung 3.000 – 5.000€.

Die Anzahl der Steckdosen

Insgesamt ist mit mindestens 50 Steckdosen zu rechnen.
  • Pro Steckdose fallen 20 – 25 € an Kosten an.
  • 11 Steckdosen im Wohnzimmer sind üblich.
  • 8 Steckdosen für Arbeitszimmer, Kinderzimmer und Gästezimmer.

Thermostate

Thermostate gehören nicht zur Grundausstattung.

  • Mit ihnen lässt sich die Temperatur in den Räumen einzeln regeln.
  • Einfache Thermostate kosten 20 – 50 €, aufwendige Thermostate können auch bis zu 130 € kosten.

Schalter

Die Schalterpreise variieren je nach Funktion.

  • Lichtschalter kosten pro Stück 20 – 25 €.
  • Schalter für Rollladen kosten pro Stück 120 – 170 €.
  • Leistungsschutzschalter (z. B. für Küchengeräte) kosten pro Stück 100 €.

Materialkosten für das Stromkabel

Je nach Art des Kabels muss mit einem anderen Preis gerechnet werden. 

  • Stromkabel kosten 0,3 – 0,7 €/Meter.
  • LAN-Kabel kosten 0,4 – 0,5 €/Meter.
  • Antennenkabel kosten 1,1 – 2,2 €/Meter.
  • Die Rohre für das Kabel (Leerrohre) kosten pro Meter 0,3 – 0,7 € 

Kosten für den Elektriker

Neben den Materialkosten müssen Sie noch die Kosten für den Elektriker mitberechnen.

  • 200 Stunden pro Haus sind ein Richtwert
  • Die Arbeitskosten für den Elektriker belaufen sich auf insgesamt rund 8.000 €.
  • Regionale Unterschiede sind möglich.
  • Durch Eigenleistung bei den Vorarbeiten (z. B. Schlitze stemmen, Rohre und Kabel verlegen) können bis zu 30 % gespart werden.

Weitere Kostenfaktoren

Zusätzlich zu den Materialkosten und den Kosten für den Elektriker müssen Sie einmalig noch die Kosten für den Stromanschluss mit etwa 1000 € und 50 € für den Herdanschluss einplanen. Der Baustrom während des Neubaus kostet Sie ca. 800 € (für 6 Monate).

Kosten-Beispiele

Wir veranschaulichen Ihnen die möglichen Kosten für die Installation der Elektrik anhand dieser 3 Beispiele.

Minimale Ausstattung ab 8.000 € 

In einem Neubau soll die Grundausstattung für die Elektrik gelegt werden. Das bedeutet Steckdosen und ein Herdanschluss.

Durchschnittliche Ausstattung ab 11.000 € 

In einem Einfamilienhaus soll die Elektrik komplett erneuert werden. Bei mehreren Elektrogeräten in der Küche, Wohn- und Schlafzimmer sowie einem neuen elektrischen Rollladen muss der Hauseigentümer Kosten für eine durchschnittliche Elektro-Ausstattung einplanen. 

Luxus mit Smart-Home ab 18.000 €

Ein smartes Zuhause benötigt eine spezielle Elektrik. Diese kann gut und gerne auch mal mehr als 20.000 €.

Kosten sparen

  • Sie können Schlitze stemmen und Rohre sowie Kabel selbst kaufen und verlegen.
  • Nehmen Sie sich den Grundriss zur Hilfe und planen Sie genau, was für eine Ausstattung Sie brauchen. Spätere Ergänzungen sind teuer.
  • Verlegen Sie Lehrrohre. So können Sie ein Kabel nachträglich ohne hohe Kosten verlegen.

Was kosten Dachfenster?

Aussicht aus einem Dachfenster über ein ländliches Wohngebiet.

Hausbau & SaNierung

Was kostet ein Dachfenster?

Ein Dachfenster kostet in der Regel zwischen 500 und 1.100€. Relevant für den Preis ist, ob es sich um einen nachträglichen Einbau oder um einen Austausch handelt.  

Aussicht aus einem Dachfenster über ein ländliches Wohngebiet.
Kurzüberblick

Das kostet ein Dachfenster

  • Handelsübliche Dachfenster kosten  je nach Ausführung zwischen 70 und 1.100 €.
  • Ein Ausstiegsfenster für den Schornsteinfeger oder andere Handwerker gibt es ab 70 €.
  • Schwingfenster kosten 280 – 570 €.
  • Klappfenster sind mit 400 – 800 € etwas teurer.
  • Für Klapp-Schwingfenster müssen mit 600 – 1.100 € rechnen.
  • Luxuriöse Fenster mit integriertem Mini-Balkon können 3.600 € und mehr kosten.

Die Kosten für ein Dachfenster sind abhängig von: Art des Einbaus, Material & Ausstattung

Neu aufgebrachtes Dachfenster wird gedämmt.
Zwei Dachfenster mit Sonnenschutz auf einem Steildach.

Alle Kosten für ein Dachfenster im Überblick

Das kostet der Einbau eines Dachfensters

Austausch eines Dachfensters

Mit einem Austausch der Dachfenster können Sie zukünftig Energie sparen.

  • In der Regel kostet Sie der Austausch ca. 200 €.
  • Bei Schieferdächern können die Kosten höher ausfallen.
  • Wenn Sie selbst für die Entsorgung des alten Dachfensters aufkommen müssen, kostet Sie das 20 – 50€.

 

Nachträglicher Einbau eines Dachfensters

Entscheiden Sie sich nachträglich ein Dachfenster einzubauen, ist dies mit erhöhtem Aufwand und Kosten verbunden. 

  • Ein nachträglicher Einbau kostet um die 400 €.
  • Bei einem Schieferdach können die Kosten auf 600 € und mehr ansteigen.
  • Bei Flachdächern sogar auf 800 € und mehr.
  • Ist das Dachfenster größer als die vorhandenen Dachsparren, können die Kosten für den nachträglichen Einbau auf 2.000 € steigen.

Materialkosten

Die konkreten Kosten für ein Dachfenster hängen von der Ausführung ab.

  • Dachfenster mit Kunststoffrahmen sind am günstigsten.
  • Bei einem Holzrahmen müssen sie ca. 20 % Aufschlag einrechnen.
  • Außergewöhnliche Formen oder Größen führen zu höheren Kosten.
  • Zusätzliche Arbeitskosten in Höhe von 200 € können für den Innenausbau anfallen.
Der führende Anbieter für Dachfenster ist Velux. Lassen Sie sich von einem Handwerker. beraten, der sich mit Velux-Fenstern bestens auskennt.

Ausstattung

Besondere Anforderungen bringen weitere Kosten mit sich:

  • Das Fenster muss ausreichend gedämmt werden. Dafür benötigen Sie ein sogenanntes Anschluss-Set für 150 – 250 €.
  • Ein Sonnenschutz (Rollo) kostet 80 – 100 €, elektrisch betriebene Rollos um die 500 €.
  • Bei einer Sonnenverglasung müssen Sie mit doppelten Kosten rechnen.
  • Ein Innenausbau ist in der Regel nur bei einem nachträglichen Einbau erforderlich und kostet ca. 50 €.

Kosten-Beispiele

Wir veranschaulichen Ihnen die möglichen Kosten für den Einbau und den Austausch von Dachfenstern anhand dieser 3 Beispiele.

Austausch eines Schwingfensters ab 710 € 

Ein Haus ist mit Dachsteinen gedeckt. Der Austausch eines Fensters ist in diesem Fall stellt den Handwerker vor geringe Herausforderungen. Mit einem einfachen Rollo und Dämmung bleiben die Kosten deutlich unter 1.000 €.

Nachträglicher Einbau eines Schwingfensters ab 1.030 € 

Ein nachträglicher Einbau eines Dachfensters ist teuer. Bereits in der einfachsten Ausführung kann der nachträgliche Einbau eines Schwingfensters um die 1.000 € kosten.

Nachträglicher Einbau bei einem Schieferdach für 1.200 € und mehr 

Auf einem Schieferdach wird ein Dachfenster nachträglich eingebaut. Die Kosten ohne Rollo betragen bereits 1.200 €. Mit höheren Kosten sollte gerechnet werden.

Finanzierung Ihrer neuen Dachfenster

Modernisierungskredit 

Für die Finanzierung von neuen Dachfenster stehen Ihnen Modernisierungskredite zur Verfügung. Profitieren Sie von den momentan günstigen Zinsen.

Förderungen von der KfW sichern

  • Mit neuen Dachfenstern können Sie Energiekosten einsparen.
  • Das unterstützt der Staat.
  • Zuständig für Förderungen ist Kreditbank für Wiederaufbau (KfW).
  • Allerdings müssen Sie für eine Förderung Normen einhalten.
  • Ein Energieberater hilft Ihnen bei der Auswahl der Fenster und bei der Beantragung von Fördergeldern.

Kosten sparen

  • Kaufen Sie die Fenster selbst.
  • Überlassen Sie die Entsorgung des Baumülls und der alten Fenster dem Handwerker.
  • Sichern Sie sich die staatlichen Förderungen!

Was kostet es, das Dach zu decken?

Ein Steildach wird mit Dachpfannen gedeckt

Hausbau & Sanierung

Was kostet es, das Dach zu decken?

Das Dach zu decken kostet beim Steildach zwischen 20 und 100 €/m2. Wir erklären wie sich die Kosten zusammensetzten und gehen auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen Dacheindeckungen ein.  

Ein Steildach wird mit Dachpfannen gedeckt
Kurzüberblick

Das kostet eine neue Dacheindeckung

  • Eine neue Dacheindeckung kostet zwischen 20 und 100 €/m2.
  • Die Kosten hängen von der Wahl des Materials und der Dachfläche ab. Die Kosten für den Dachdecker können regional unterschiedlich sein.
  • Dieser Artikel informiert Sie über die Kosten, um ein Steildach zu decken. Was es kostet, ein Flachdach abzudichten, erfahren Sie in einem weiteren Ratgeberartikel.

Die Kosten für eine Dacheindeckung sind abhängig vom Material und der Dachfläche.

Ein Metalldach
Ein Haus mit einem Reetdach

Alle Kosten für eine Dacheindeckung im Überblick

Dacheindeckung

Dach decken mit Bitumen

Beim Flachdach ist eine Abdichtung mit Bitumenbahnen der Regelfall. Steildächer können Sie mit Bitumenschindeln decken lassen.

• Die Eindeckung mit Bitumen kostet 20 – 30 €/m2.

• Sie ist eher für kleinere Dachflächen geeignet und inzwischen eher selten.

• Die Haltbarkeit von Bitumenschindeln ist begrenzt.

 

Dach decken mit Dachpfannen

Dachsteine und Dachziegel bezeichnet man wegen ihrer Form als Dachpfannen. Sie sind die häufigste Form der Dacheindeckung:

Dachsteine aus Beton kosten ca. 20 €/m2.

• Mit ca. 30 €/m2 sind Dachziegel aus Ton nur wenig teurer.

Dachsteine bieten einen guten Schallschutz. Sie sind robust, bruchfest und frostbeständig.

Dachziegel sind ebenfalls bruchfest und robust. Sie sind leichter und daher auch einfacher zu verlegen als Dachsteine. Wasser trocknet auf Dachziegeln schnell.

• Die Nachteile: Dachsteine sind anfällig für Algen und Moos. Dachziegel bieten wiederum einen geringeren Schallschutz.


Dach decken mit Metallplatten

Eine (moderne) Alternative zu Dachpfannen ist die Eindeckung mit Metallplatten:

• Metalldächer aus Aluminium kosten ca. 35 €/m2.

• Für eine Eindeckung aus Titanzink müssen Sie ca. 45 €/m2 einplanen.

• Metalldächer aus Kupfer kosten um die 80 €/m2.

• Dacheindeckungen aus Metall sind sehr leicht. Dadurch eignen sie sich gut für eine Dachsanierung, wenn der alte Dachstuhl nur wenig Gewicht tragen kann.

Metalleindeckungen sind sehr langlebig. Allerdings kann es sich bei großen Temperaturschwankungen verbiegen und hat schlechtere Dämmeigenschaften als andere Dacheindeckungen.

 

Dach decken mit Schiefer oder Reet

Am teuersten ist die Eindeckung mit Materialien aus natürlichen Rohstoffen:

• Der Naturstein Schiefer kostet ca. 90 €/m2.

Reetdächer kosten um die 100 €/m2.

Schiefer hält lange. Die hohe Lebenserwartung von Schieferdächern übertrifft mit über 100 Jahren die übrigen Dacheindeckungen. Allerdings können Sie Schiefer nicht bei gering geneigten Dächern wählen.

Reet bietet einen guten Schallschutz. Das Brandrisiko ist aber erhöht und der Wartungsaufwand ist groß. Es gibt außerdem wenige Verarbeiter, die sich mit Reet auskennen.

Weitere Kostenfaktoren

Während die Kosten für den Dachdecker bereits in den o.g. Preisen enthalten sind, müssen Sie für das Gerüst etwa weitere 6 €/m2 einplanen.

Vor- und Nachteile der Materialien zur Dacheindeckung

Neben den Kosten sind die Eigenschaften der verschiedenen Materialien entscheidend für die Wahl der Dacheindeckung. Und natürlich auch Ihr persönlicher Geschmack. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie in einer Tabelle zusammengestellt:

Kosten-Beispiele

Wir veranschaulichen Ihnen die möglichen Kosten für die Dacheindeckung anhand dieser 3 Beispiele.

Einfache Eindeckung aus Dachpfannen ab 20 €/m2

In einem Neubaugebebiet wird ein Haus mit Dachsteinen gedeckt, da der Bauherr einen besseren Schallschutz gewünscht hat. Für einen anderen Bauherr in demselben Wohngebiet war das traditionelle Aussehen der Biberschwanz-Dachziegel ausschlaggebend.

Metalldach ab 35 €/m2

Ein Dach mit einem alten Dachstuhl wird neu gedeckt. Der Dachstuhl ist zu schwach, um eine neue Dämmung und eine Eindeckung aus Dachpfannen zu tragen. Daher wird mit leichten Metallplatten gedeckt.

Traditionelles Schieferfach für 100 €/m2

Mit einer Eindeckung aus Schiefer soll das Dach besonders lange halten: Schieferdächer können problemlos über 100 Jahre alt werden.

Hinweis: Zusätzliche Kosten für ein neues Dach können auch durch die Installation von Solarzellen oder Anlagen der Solarthermie auf dem Dach entstehen.

Wie lange dauert es, ein Dach zu decken?

Das Gerüst ist an einem Tag aufgestellt. Eventuell muss zunächst noch die alte Dacheindeckung entfernt werden und eine neue Dämmung aufgebracht werden. Dann sind weitere 2-3 Arbeitstage nötig, bevor der Dachdecker das Dach decken kann. Wenn das Wetter Ihrem Dachdecker keinen Strich durch die Rechnung macht, deckt er ein Dach dann an 2-3 Tagen ein.

Also kann ein Dachdecker in einer Woche ein Dach decken. In der Realität sieht es leider oftmals anders aus:

• Viele Dachdeckerbetriebe haben volle Auftragsbücher und sind überlastet. Es kann zu Verzögerungen kommen, wenn der Betrieb mehrere Baustellen gleichzeitig betreut.

• Beim Hausbau und der Haussanierung sind viele Gewerke im Einsatz. Wenn andere Arbeiten (Dachrinnen montieren, Fassade streichen) sich verzögern, kann dies die Arbeit der Dachdecker beeinträchtigen.

• Manche Dachdecker sind schlecht organisiert und arbeiten langsam.

• Auch den bestorganisiertesten und effektivsten Dachdecker kann das Wetter einen Strich durch seine Zeitplanung machen.

Finanzierung Ihrer Dacheindeckung

Baufinanzierung 

Nur die wenigsten können ohne Kredite die Kosten für ein Dachprojekt stemmen. Mit einer Baufinanzierung erhalten Sie bei momentan günstigen Krediten die nötige Unterstützung für Ihr Bauprojekt.

Kosten sparen

  • Wägen Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien ab. Überlegen Sie auch, was am besten zum Standort Ihres Hauses passt.
  • Kombinieren Sie die Neueindeckung mit einer neuen Dämmung. Dadurch können Sie sich staatliche Förderungen sichern und sparen Energiekosten ein.

Was kostet eine Dachdämmung?

Neue Zwischensparrendämmung auf einem Dachstuhl

Hausbau & Sanierung

Was kostet eine Dachdämmung?

Die Kosten für die Dachdämmung liegen beim Steildach zwischen 15 und 120 €/mund beim Flachdach zwischen 45 und 120 €/m2. Beeinflusst wird der Preis zum einen durch das Dämmverfahren und zum anderen durch das Dämmmaterial. 

Neue Zwischensparrendämmung auf einem Dachstuhl
Kurzüberblick

Das kostet eine Dachdämmung

  • Eine Dämmung (Dachisolierung) der obersten Geschossdecke kostet 15 – 60 €/m2.
  • Eine Flachdachdämmung kostet 20 – 40 €/m2.
  • Eine Aufsparrendämmung kostet 70 – 120 €/m2.
  • Die Kosten hängen von der Wahl des Dämmstoffes, der Dachfläche und der Ausführung (z. B. Aufsparrendämmung) ab, sowie von den Kosten für den Dachdecker.

Die Kosten für die Dachdämmung sind abhängig von: Dachform, Dämmmethode & Dämmmaterial

Dämmplatten für die Flachdachdämmung
Dämmstoffplatten für die Dämmung eines Steildaches werden zersägt.

Kosten für die Dachdämmung im Überblick

Dämmung beim Steildach

Mit der Dämmung (Dachisolierung) müssen Sie die Normen der Energieeinsparverordnung (EnEV) einhalten.

 

  • Wird der Dachboden nur als Stauraum genutzt, reicht eine Dämmung der obersten Geschossdecke aus. Die Kosten belaufen sich auf ca. 15 – 60 €. 
  • 30 – 80 € kostet eine Untersparrendämmung. Sie eignet sich nur als Ergänzung einer Zwischensparrendämmung.
  • Eine alleinige Zwischensparrendämmung für ca. 40 – 80 € kann bereits ausreichen.
  • Die beste Dämmleistung wird mit einer Aufsparrendämmung für ca. 70 – 120 € erreicht. Allerdings entstehen hier zwingend zusätzliche Kosten für die Dacheindeckung (20 – 120 €).

Lassen Sie sich von einem Energieberater beraten. Er sagt Ihnen, welches Dämmverfahren ausreicht und wie Sie am besten Energiekosten sparen können.

Viele Dachdecker haben eine Zusatzqualifikation als Energieberater.

Dämmung beim Flachdach

Bei einem Flachdach unterscheidet man zwischen drei Dämmverfahren.

  • Die Kosten bei einem Kaltdach (auch: belüftetes Dach) sind mit 45 – 75 €/mam geringsten. Es wird inzwischen selten verbaut, da es schadensanfällig ist.
  • Im Unterschied zum Kaltdach gibt es beim Warmdach (auch: unbelüftetes Dach) zwischen Dämmung und Abdichtung keinen Zwischenraum. Die Kosten belaufen sich auf ca. 80 – 120 €/m2 . 
  • Eine Alternative ist das Umkehrdach. Hier liegt die Dämmung auf der Abdichtung. Es liegt preislich ebenfalls bei 80 – 120 €/m2.

Weitere Kostenfaktoren

  • Für das Gerüst müssen Sie weitere 6 €/m2 einplanen.
  • Die Dachentwässerung schlägt mit 4 – 7 €/mzu buche.
  • Die Kosten für den Dachdecker sind in den angegebenen Beträgen bereits enthalten. Durch regionale Unterschiede können sich aber Abweichungen ergeben.

Alle Kosten für Dämmstoffe im Überblick

Die Kosten für die Dachdämmung werden u. a. von den verwendeten Dämmmaterialien bestimmt. Die Dämmmaterialien haben unterschiedliche Dicken. Das ist insbesondere bei einer nachträglichen Dämmung wichtig zu beachten, ob das Material zwischen die Sparren passt. Ist der Platz nicht vorhanden müssen die Sparren aufgedoppelt werden. 

Kosten für die Dämmstoffe

Neben dem Dämmverfahren hängen die Kosten von der Wahl des Dämmstoffes ab.

  • Es gibt organische, mineralische und synthetische Dämmstoffe.
  • Die Preispanne reicht von 15 €/m2 bis 85 €/m2.
  • Je nach Rohstoff werden unterschiedliche Dämmstoffdicken benötigt, um die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen.
  • Müssen die Dachsparren vergrößert werden, um Platz für den Dämmstoff zu schaffen, können weitere Kosten anfallen. 

Kosten-Beispiele

Wir veranschaulichen Ihnen die möglichen Kosten für die Dachdämmung anhand dieser 3 Beispiele.

Dämmung der obersten Geschossdecke ab 15 €/m2

Der Dachboden eines Hauses wird nur als Aufbewahrungsort benutzt. Auf dem Dachboden befindet sich daher keine Heizung. Eine Dämmung der obersten Geschossdecke reicht aus, um den Wärmeverlust durch das Dach zu verhindern.

Untersparrendämmung ab 40 €/m2

Bei einem Haus ist bereits eine Zwischensparrendämmung enthalten. Daher genügt eine Untersparrendämmung, um das Dach ausreichend zu dämmen und zu isolieren.

Aufsparrendämmung ab 90 €/m2

Ein Neubau wird mit einer Aufsparrendämmung gedämmt und mit günstigen Dachsteinen gedeckt. Bei einer Sanierung müssen weitere Kosten für die Entsorgung der alten Eindeckung eingeplant werden.

Wie lange dauert der Neubau eines Daches?

Wenn das Wetter Ihrem Dachdecker keinen Strich durch die Rechnung macht, ist das Dach in wenigen Tagen fertig. Eine Faktoren können die Verlegung der Dämmung jedoch verzögern:

  • Eine Aufsparrendämmung ist immer mit einer Neueindeckung verbunden. Zusätzliche Zeit müssen Sie daher für das Decken des Daches einplanen.
  • Viele Dachdecker sind überlastet und arbeiten auf mehreren Baustellen gleichzeitig. Das führt zu Verzögerungen, insbesondere wenn die Organisation schlecht läuft (z. B. das Material zu spät bestellt wurde).
  • Das Wetter bringt auch den Zeitplan des schnellsten und best organisiertesten Dachdecker d